Ale, Pale Ale & Indian Pale Ale

Ale

Ale ist ein althergebrachter Begriff für ein fermentiertes alkoholisches Getränk, das hauptsächlich aus gemälzter Gerste hergestellt wird. Ale ist in Großbritannien beheimatet und dort bleibt „Ale“ umgangssprachlich synonym für beer. Ales werden mit obergärigen Hefen bei Temperaturen von 15 bis 25 °C vergoren. Die Gärung ist kürzer und erfolgt bei höheren Temperaturen als bei Lagerbier. Vor der Einführung von Hopfen nach England aus den Niederlanden im 15. Jahrhundert bezeichnete der Begriff „ale“ ausschließlich ungehopfte, fermentierte Getränke. Im Gegensatz dazu diente der Begriff „beer“ der Bezeichnung von unter Zusatz von Hopfen hergestellter Getränke.

Mit der Zeit fingen auch die Ale-Brauer an, Hopfen zu verwenden. Jedoch blieben die Ale- und die Beer-Brauerei bis ins 18. Jahrhundert getrennte Berufe. Diese Unterscheidung gilt heute nicht mehr und mit der Ausnahme von Porter und Stout beschreibt man in Großbritannien alle einheimischen obergärigen Biersorten als Ale. In den USA dagegen ist es üblich, alle obergärigen Biere überhaupt undifferenziert als Ale zu bezeichnen – so spricht man z. B. von „Kölsch-Style Ale“. Dieser Sprachgebrauch ist in Europa teilweise umstritten. Das Brauen von Ale ging in Kolonialzeiten von England aus und hat sich somit in den USA und Australien etabliert. Heute haben diese Länder eigenständige Traditionen der Ale-Brauerei.

Pale Ale

Pale Ale ist eine helle Ale-Sorte, die es in unterschiedlichen Bierstilen gibt.

Pale Ales werden aus hellem Malz hergestellt. Die gewonnene Würze wird bei warmen Temperaturen zwischen 15 und 20 °C (in Ausnahmen bis 35 °C) obergärig vergoren. Der Begriff wird seit etwa 1703 für Biere verwendet, deren Malz über einem Koksfeuer statt einem Holzfeuer geröstet wird, was zu einer helleren Farbe führt. Sie werden nicht nur mit Gerstenmalz eingebraut, sondern gelegentlich auch mit Roggen-, Weizen- und anderen Malzsorten. Außerdem gibt es Varianten mit Polenta und anderen vorverarbeiteten Produkten.

Ursprungsland der Pale Ales ist Großbritannien; mit der britischen Kolonialexpansion verbreitete sich auch das Pale Ale zu einer globalen Biersorte.

Neben den typischen british style Pale Ales gibt es seit Entstehen der US-Craftbeer-Bewegung auch ein spezielles American Pale Ale, das sich insbesondere durch intensivere Hopfung unterscheidet.

Durch den intensiven Handels- und Kulturaustausch über den Ärmelkanal haben sich auch in Belgien (belgian Style Pale Ales, die sich durch spezielle Hefen unterscheiden) und in Nordfrankreich das Bière de garde zu eigenständigen Biersorten entwickelt.

Bremer Pale Ale



Bremer Pale Ale 24 x 0,33 L

Mit den Aromahopfen Amarillo, Simcoe und Cascade für den Duft exotischer Früchte, Citrus und Grapefruit.

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Stammwürze: 12° Plato

Bitterwert: 40

Alkoholgehalt: 5,0% vol.

Trinktemperatur: 6-8°C

Indian Pale Ale

Indian Pale Ale (IPA), auch bekannt als Imperial Pale Ale, ist ein helles Ale. Dieses Bier wurde im 19. Jahrhundert in England und Schottland für die indischen Kronkolonien gebraut, dort war es unter den Kolonialtruppen sehr beliebt. Da es die lange Seefahrt überstehen musste, wurden an die Haltbarkeit besonders hohe Ansprüche gestellt. Der hohe Alkohol- und Hopfengehalt waren nötig, um die Umrundung von Afrika überstehen zu können. Den Suez-Kanal gab es zu damaliger Zeit nicht, so dass normales Bier auf den Segelschiffen mangels Kühlräumen verdorben wäre. IPA wurde mit etwa 16 °P Stammwürze und einer großen Menge Hopfen eingebraut. In Indien sollte es dann 1:1 mit Wasser verdünnt werden. Heutzutage werden India Pale Ales primär von einigen Kleinbrauereien in England, Schottland und den USA gebraut und unverdünnt getrunken.

Jedoch wird dieser Bierstil mittlerweile auch in Deutschland vereinzelt gebraut. Die Bittere soll stark hervortreten und bereits beim Aromatest deutlich wahrnehmbar sein. Um das Hopfenaroma weiter zu erhöhen, werden diese Biere oftmals hopfengestopft. Dies bedeutet, dass während der Bierreifung eine weitere Hopfengabe getätigt wird, wobei sich insbesondere die ansonsten leicht flüchtigen Hopfenöle im Bier anreichern. Englische India Pale Ales haben in der Regel einen geringeren Kohlensäuregehalt als amerikanische IPAs. Sie werden in Flaschen wie auch in traditionelle Bierfässer abgefüllt. IPAs passen hervorragend zu deftigen und scharfen Speisen wie Wildgerichten oder Chili con Carne. Bisweilen wurde das ursprüngliche India Pale Ale auch mit Ingwer, Honig oder Orangenschalen versetzt. Allerdings wird heute zumeist darauf verzichtet.


Maisel and Friends Indian Pale Ale



Maisel & Friends IPA 4 x 6 x 0,33 L

Eine Hopfenexplosion durchfährt alle Nervenbahnen und entflammt die durstigen Kehlen. Eine Vielzahl an Hopfensorten hat sich zusammengefunden und dank Ahtanum, Cascade und einigen mehr kommt jeder Hophead auf seine Kosten. Schon von weitem riecht man das fruchtige Hopfenbouquet, ein Traum aus roten Beeren kitzelt in der Nase und betört schon vor dem ersten Tropfen. Ein Feuerwerk aus Waldbeeren, Zitrusfrüchten und ein klein wenig Pflaume. Die knackige und typische IPA-Bittere steht sofort parat und trägt unser Juwel in den Hopfen-Himmel. Ein rundes IPA mit feiner Rezenz, erfrischend fruchtig und knackig bitter.

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Stammwürze: 14,4°Plato

Bitterwert: 50 IBU

Alkoholgehalt: 6,3% vol.

Trinktemperatur: 6°C